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Amphibienschutz

Mit den ersten frostfreien, regnerischen Nächten des Spätwinters erwachen Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterruhe und machen sich zu Tausenden auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Je nach Witterung und Gebiet kann dies schon Mitte Februar, oder auch erst anfangs April der Fall sein. Den Winter haben Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch und Co. unter Laub, Gras oder Erdhaufen in den Wiesen verbracht. Auf den Wanderungen zu ihren Geburtsgewässern, wo sie sich nun selber fortpflanzen, legen die Tiere oft mehrere Kilometer zurück und müssen dabei vielfach Strassen über-queren. Dabei finden viele Amphibien einen schrecklichen Tod unter Autorädern. Am stärksten vom Verkehrstod betroffen ist die Erdkröte (Bufo bufo). Da sich ganze Populationen zeitgleich in Bewe-gung setzen, und da die Tiere sehr langsam wandern (für die Überquerung einer Strasse benötigen sie 15 – 20 Minuten), kann es zu wahren «Massakern» auf den Strassen und zur Ausrottung ganzer Lokalbestände kommen. Aber auch Grasfrösche (Rana temporaria) sowie Teich-, Faden- und Bergmolche wandern oft zu Hunderten.

Weitere Informationen im Text.

 


Dokument Beitrage_Marz_2021_-Amphibienschutz.pdf (pdf, 253.9 kB)


Datum der Neuigkeit 23. März 2021
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