Hitzewelle – Präventive Massnahmen
Hitzetage und Hitzewellen stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar – insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Aber auch gesunde Personen können bei anhaltender Hitze gesundheitliche Beschwerden entwickeln. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen und Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor hitzebedingten Gesundheitsrisi-ken im Alltag.
Von hitzebedingten Gesundheitseffekten besonders betroffen sind:
- ältere Menschen (65+)
- Menschen mit chronischen Krankheiten
- Schwangere
- Säuglinge und Kleinkinder
- Personen, die im Freien arbeiten.
Eine erhöhte Sterblichkeit während Hitzeperioden wird vor allem bei Personen ab 75 Jahren beobachtet. Alleinstehende ältere Menschen und pflegebedürftige Personen benötigen bei Hitzeperioden daher besondere Aufmerksamkeit. Ältere Menschen verspüren erst nach Anstieg der Hauttemperatur um mehrere Grad (3-5°C) das Bedürfnis, sich vor Hitze zu schützen, während bei jungen Menschen schon eine Erhöhung der Hauttemperatur um 0,5°C Hitzeschutzreflexe auslöst. Zudem funktioniert im Alter der Mecha-nismus zur Regulierung der Körpertemperatur weniger gut und oftmals lässt das Durstgefühl nach.
Vor schweren Zwischenfällen wie Dehydrierung oder Hitzschlag kann man sich mit folgenden Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) schützen:
Körperliche Anstrengungen vermeiden
- Körperliche Aktivität während der heissesten Tageszeit möglichst beschränken und schattige Orte bevorzugen.
Hitze fernhalten – Körper kühlen
- Räume kühl halten. Lüften früh am Morgen und in der Nacht. Tagsüber Fenster und Rollläden schliessen. Einen Ventilator verwenden, um die Luft zirkulieren zu lassen.
- Leichte, lockere Kleidung tragen.
- Den Körper mit nassen Tüchern auf Stirn oder Nacken, Duschen, oder Arm-/Fussbändern kühlen.
- Wenn die Wohnung nicht gekühlt werden kann, planen Sie, sich während der heissesten Stunden an einem kühlen oder sogar klimatisierten Ort aufzuhalten (schattige Plätze, Einkaufszentren, Kinos, Kirchen, Pärke...).
- Lassen Sie niemanden, insbesondere keine Kinder oder Tiere in einem geschlossenen Fahrzeug zurück.
Viel trinken – leicht essen
- Regelmässig trinken (mind. 1,5 Liter pro Tag), auch ohne Durstgefühl (falls nicht anders ärztlich verordnet).
- Keine alkoholischen, stark gezuckerten oder eisgekühlten Getränke. Diese belasten den Körper zusätzlich.
- Leichte Mahlzeiten mit viel wasserreichen Früchten und Gemüse zubereiten und über den Tag verteilt essen.
- Verderbliche Nahrungsmittel im Kühlschrank aufbewahren.
- Leicht gesalzene Speisen oder Bouillon zu sich nehmen, um den Salzverlust durchs Schwitzen auszugleichen (falls nicht anders ärztlich verordnet).
Bei Medikamenteneinnahme: Dosierung mit Ärztin/Arzt überprüfen
Weitere Infos sind unter folgendem Link zu finden: https://www.gsi.be.ch/de/start/themen/gesundheit/gesundheitsfoerderung-und-praevention/gesundheit-und-hitze.htmlExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Zugehörige Objekte
| Name | Download | ||
|---|---|---|---|
| Drei goldene Regeln Hitzetage (JPG, 107 kB) | Download | 0 | Drei goldene Regeln Hitzetage |
| Hitzeinfos (PDF, 104 kB) | Download | 1 | Hitzeinfos |
| Hitze-Aktionsplan vom Kanton Bern (PDF, 81 kB) | Download | 2 | Hitze-Aktionsplan vom Kanton Bern |